Sat­zung für den Ger­res­hei­mer Turn­ver­ein 1883 e.V.

Gegrün­det 20.08.1883

Die Sat­zung ent­hält bei der Bezeich­nung von Per­so­nen und Funk­tio­nen aus Grün­den der Les­bar­keit durch­gän­gig die männ­li­che Form. Grund­sätz­lich sind Frauen und Män­ner glei­cher­ma­ßen gemeint.

§ 1 Name, Sitz und Zweck

(1) Der Ger­res­hei­mer Turn­ver­ein 1883 e.V. hat sei­nen Sitz in Düs­sel­dorf. Er ist in das Ver­eins­re­gis­ter beim Amts­ge­richt Düs­sel­dorf unter VR 4409 eingetragen.

(2) Zweck des Ver­eins ist die För­de­rung des Sports und des öffent­li­chen Gesund­heits­we­sens für alle Alters­grup­pen und die Jugend­hilfe. Der Sat­zungs­zweck wird ver­wirk­licht ins­be­son­dere durch:

a) ent­spre­chende Orga­ni­sa­tion eines geord­ne­ten Sport‑, Spiel‑, Übungs- und Kurs­be­trie­bes für alle Berei­che, ein­schließ­lich des Frei­zeit- und Breitensports,

b) die Durch­füh­rung eines leis­tungs­ori­en­tier­ten Trainingsbetriebes,

c) die Teil­nahme an sport­spe­zi­fi­schen Vereinsveranstaltungen,

d) die Betei­li­gung an Tur­nie­ren und Vor­füh­run­gen, sport­li­chen Wettkämpfen,

e) die Durch­füh­rung von all­ge­mei­nen sport­ori­en­tier­ten Jugend­ver­an­stal­tun­gen und – maßnahmen,

f) Aus-/Wei­ter­bil­dung und Ein­satz von sach­ge­mäß aus­ge­bil­de­ten Übungs­lei­tern, Trai­nern und Helfern,

g) die Betei­li­gung an Koope­ra­tio­nen, Sport- und Spielgemeinschaften,

h) Ange­bote der bewe­gungs­ori­en­tier­ten Jugend­ar­beit und der Jugendsozialarbeit,

i) Maß­nah­men und Ver­an­stal­tun­gen zur Erhal­tung und För­de­rung des kör­per­li­chen, see­li­schen und geis­ti­gen Wohl­be­fin­dens, unter Beach­tung des Ehren­ko­dex des Lan­des­sport­bun­des Nord­rhein-West­fa­len in der jeweils aktu­el­len Fassung.

(3) Der Ver­ein ver­folgt aus­schließ­lich und unmit­tel­bar gemein­nüt­zige Zwe­cke im Sinne des Abschnitts “Steu­er­be­güns­tigte Zwe­cke” der Abga­ben­ord­nung.
Der Ver­ein ist selbst­los tätig, er ver­folgt nicht in ers­ter Linie eigen­wirt­schaft­li­che Zwecke.

(4) Mit­tel des Ver­eins dür­fen nur für die sat­zungs­mä­ßi­gen Zwe­cke ver­wen­det wer­den. Die Mit­glie­der erhal­ten keine Zuwen­dun­gen aus Mit­teln des Ver­eins. Es darf keine Per­son durch Aus­ga­ben, die dem Zweck des Ver­eins fremd sind oder durch unver­hält­nis­mä­ßig hohe Ver­gü­tun­gen begüns­tigt werden.

(5) Bei Auf­lö­sung des Ver­eins oder bei Weg­fall steu­er­be­güns­tig­ter Zwe­cke fällt das Ver­mö­gen des Ver­eins an die Stadt Düs­sel­dorf (Sport­amt), die es unmit­tel­bar und aus­schließ­lich für gemein­nüt­zige Zwe­cke zu ver­wen­den hat.

(6) Der Ver­ein ist par­tei­po­li­tisch und reli­giös neu­tral. Er ver­tritt den Grund­satz reli­giö­ser welt­an­schau­li­cher und eth­ni­scher Tole­ranz und Neu­tra­li­tät. Der Ver­ein wen­det sich gegen Into­le­ranz, Ras­sis­mus und jede Form von poli­ti­schem Extremismus.

§ 2 Mitgliedschaft

(1) Mit­glied des Ver­eins kön­nen natür­li­che und juris­ti­sche Per­so­nen werden.

(2) Die Mit­glied­schaft wird durch Auf­nahme erwor­ben. Es ist ein schrift­li­cher Auf­nah­me­an­trag an den Ver­ein zu rich­ten. Sie beginnt mit dem Tage der Auf­nahme. Wenn kein spä­te­rer Ter­min ver­ein­bart ist, gilt als Tag der Auf­nahme das Datum des Auf­nah­me­an­tra­ges. Die Auf­nahme in den Ver­ein ist grund­sätz­lich davon abhän­gig, dass sich das Mit­glied für die Dauer der Mit­glied­schaft ver­pflich­tet, am Last­schrift­ver­fah­ren teilzunehmen.

(3) Der Auf­nah­me­an­trag eines beschränkt Geschäfts­fä­hi­gen oder Geschäfts­un­fä­hi­gen ist von dem/den gesetz­li­chen Vertreter(n) zu stel­len. Die gesetz­li­chen Ver­tre­ter die­ser Ver­eins­mit­glie­der ver­pflich­ten sich mit dem Auf­nah­me­ge­such für deren Bei­trags­schul­den aufzukommen.

(4) Über die Auf­nahme ent­schei­det der Vor­stand grund­sätz­lich durch Beschluss. Mit der Auf­nahme erkennt das Mit­glied die Ver­eins­sat­zung und die Ord­nun­gen in der jeweils gül­ti­gen Fas­sung an.

(5) Ein Auf­nah­me­an­spruch besteht nicht. Die Ableh­nung der Auf­nahme muss nicht begrün­det werden.

(6) Die Mit­glied­schaft endet durch Aus­tritt, Aus­schluss oder Tod.

(7) Der Aus­tritt aus dem Ver­ein (Kün­di­gung) erfolgt durch schrift­li­che Erklä­rung an die Geschäfts­adresse des Ver­eins. Der Aus­tritt kann zur Mitte (30.6.) und zum Ende eines Jah­res (31.12.) unter Ein­hal­tung einer Kün­di­gungs­frist von 1 Monat erklärt werden.

(8) Der Ver­ein besteht aus: – akti­ven Mit­glie­dern – pas­si­ven Mit­glie­dern – Ehrenmitgliedern

(9) Aktive Mit­glie­der sind Mit­glie­der, die sämt­li­che Ange­bote des Ver­eins, im Rah­men der bestehen­den Ord­nun­gen nut­zen kön­nen und/oder am Spiel- bzw. Wett­kampf­be­trieb teil­neh­men können.

(10) Für pas­sive Mit­glie­der steht die För­de­rung des Ver­eins oder bestimm­ter Ver­eins­ab­tei­lun­gen im Vor­der­grund. Sie nut­zen die sport­li­chen Ange­bote des Ver­eins nicht.

(11) Der Vor­schlag ver­dien­ter Mit­glie­der für Ehrun­gen ent­spre­chend der Ehrungs­ord­nung erfolgt durch den Vor­stand. Deren Bestel­lung erfolgt durch Beschluss der Mitgliederversammlung.

§ 3 Aus­schluss aus dem Verein

(1) Ein Aus­schluss kann erfol­gen, wenn ein Mitglied

a) trotz schrift­li­cher Mah­nung sei­nen Zah­lungs­ver­pflich­tun­gen nicht nachkommt;

b) grobe Ver­stöße gegen die Sat­zung und Ord­nun­gen begeht;

c) in gro­ber Weise den Inter­es­sen des Ver­eins und sei­ner Ziele zuwiderhandelt;

d) dem Ver­ein oder dem Anse­hen des Ver­eins durch uneh­ren­haf­tes Ver­hal­ten, ins­be­son­dere durch Äuße­rung extre­mis­ti­scher Gesin­nung oder durch Ver­stoß gegen die Grund­sätze des Kin­der- und Jugend­schut­zes, schadet.

(2) Über den Aus­schluss ent­schei­det der Vor­stand auf Antrag. Zur Antrag­stel­lung ist jedes Mit­glied berechtigt.

(3) Der Antrag auf Aus­schluss ist dem betrof­fe­nen Mit­glied samt Begrün­dung zuzu­lei­ten. Das betrof­fene Mit­glied wird auf­ge­for­dert, inner­halb einer Frist von drei Wochen zu dem Antrag auf Aus­schluss Stel­lung zu neh­men. Nach Ablauf der Frist ist vom Vor­stand unter Berück­sich­ti­gung einer zuge­gan­ge­nen Stel­lung­nahme des betrof­fe­nen Mit­glieds über den Antrag zu entscheiden.

(4) Der Vor­stand ent­schei­det mit ein­fa­cher Mehrheit.

(5) Der Aus­schlie­ßungs­be­schluss wird mit Bekannt­gabe an das betrof­fene Mit­glied wirksam.

(6) Der Beschluss ist dem Mit­glied schrift­lich mit Grün­den mit­tels ein­ge­schrie­be­nen Brie­fes mitzuteilen.

(7) Gegen den Aus­schlie­ßungs­be­schluss steht dem betrof­fe­nen Mit­glied das Rechts­mit­tel der Beschwerde an die Mit­glie­der­ver­samm­lung zu. Diese ist inner­halb einer Frist von zwei Wochen ab Zugang des Aus­schlie­ßungs­be­schlus­ses schrift­lich an den Vor­stand zu rich­ten. Sie ist zu begrün­den. Die Beschwerde hat keine auf­schie­bende Wirkung.

(8) Über die Beschwerde ent­schei­det die nächste ordent­li­che Mitgliederversammlung.

(9) Der Weg zu den ordent­li­chen Gerich­ten bleibt unberührt.

§ 4 Geschäftsjahr

Als Geschäfts­jahr des Ver­eins gilt das Kalenderjahr.

§ 5 Bei­träge und Gebühren

(1) Es sind ein Mit­glieds­bei­trag und eine Auf­nah­me­ge­bühr zu zah­len. Es kön­nen abtei­lungs­spe­zi­fi­sche Bei­träge, Umla­gen und Gebüh­ren für beson­dere Leis­tun­gen des Ver­eins erho­ben wer­den. Diese wer­den in der Bei­trags­ord­nung geregelt.

(2) Die Höhe der Mit­glieds­bei­träge wird durch die Mit­glie­der­ver­samm­lung beschlos­sen. Über die Erhe­bung und Höhe von abtei­lungs­spe­zi­fi­schen Bei­trä­gen und Umla­gen ent­schei­det der Vor­stand durch Beschluss. Umla­gen kön­nen bis zum zwei­fa­chen des jähr­li­chen Mit­glieds­bei­tra­ges fest­ge­setzt wer­den. Beschlüsse über Bei­trags­fest­set­zun­gen sind den Mit­glie­dern schrift­lich bekannt zu geben.

(3) Das Mit­glied ist ver­pflich­tet, dem Ver­ein wesent­li­che Ände­run­gen wie z.B. der Bank­ver­bin­dung, der Anschrift, der Email-Adresse und des Namens mitzuteilen.

(4) Mit­glie­der, die aus­nahms­weise nicht am Last­schrift­ver­fah­ren teil­neh­men, tra­gen den erhöh­ten Ver­wal­tungs­auf­wand des Ver­eins durch eine Bear­bei­tungs­ge­bühr, die der Vor­stand durch Beschluss festsetzt.

(5) Von Mit­glie­dern, die dem Ver­ein eine Ein­zugs­er­mäch­ti­gung erteilt haben, wird der Bei­trag zum Fäl­lig­keits­ter­min eingezogen.

(6) Kann der Bank­ein­zug aus Grün­den, die das Mit­glied zu ver­tre­ten hat, nicht erfol­gen, sind dadurch ent­ste­hende Kos­ten durch das Mit­glied zu tragen.

(7) Wenn der Bei­trag im Zeit­punkt der Fäl­lig­keit nicht beim Ver­ein ein­ge­gan­gen ist, befin­det sich das Mit­glied ohne wei­tere Mah­nung in Zahlungsverzug.

(8) Fäl­lige Bei­trags­for­de­run­gen wer­den vom Ver­ein außer­ge­richt­lich und gericht­lich gel­tend gemacht. Die ent­ste­hen­den Kos­ten hat das Mit­glied zu tragen.

(9) Der Vor­stand kann in begrün­de­ten Ein­zel­fäl­len Bei­trags­leis­tun­gen oder ‑pflich­ten ganz oder teil­weise erlas­sen oder stun­den bzw. Mit­glie­dern die Teil­nahme am Last­schrift­ver­fah­ren erlassen.

(10) Ehren­mit­glie­der und Ehren­vor­sit­zende sind beitragsfrei.

§ 6 Verwaltung

(1) Der Ger­res­hei­mer Turn­ver­ein ver­wal­tet sich durch die Organe

  1. Mit­glie­der­ver­samm­lung
  2. Vor­stand
  3. Ältes­ten­rat
  4. Ver­eins­ju­gend
  5. Jugend­aus­schuss

(2) Die Ver­eins- und Organ­äm­ter wer­den grund­sätz­lich ehren­amt­lich aus­ge­übt, soweit nicht diese Sat­zung etwas ande­res bestimmt.

(3) Der Vor­stand kann bei Bedarf und unter Berück­sich­ti­gung der wirt­schaft­li­chen Ver­hält­nisse und der Haus­halts­lage beschlie­ßen, dass Ver­eins- und Organ­äm­ter ent­gelt­lich auf der Grund­lage eines Dienst­ver­tra­ges oder gegen Zah­lung einer pau­scha­lier­ten Auf­wands­ent­schä­di­gung aus­ge­übt wer­den. Für die Ent­schei­dung über Ver­trags­be­ginn, Ver­trags­in­halte und Ver­trags­ende ist der Vor­stand zustän­dig. Der Vor­stand kann bei Bedarf und unter Berück­sich­ti­gung der wirt­schaft­li­chen Ver­hält­nisse und der Haus­halts­lage Auf­träge über Tätig­kei­ten für den Ver­ein gegen eine ange­mes­sene Ver­gü­tung oder Hono­rie­rung an Dritte vergeben.

(4) Zur Erle­di­gung der Geschäfts­füh­rungs­auf­ga­ben und zur Füh­rung der Geschäfts­stelle ist der Vor­stand ermäch­tigt, im Rah­men der wirt­schaft­li­chen Ver­hält­nisse und der Haus­halts­lage einen Geschäfts­füh­rer und/oder Mit­ar­bei­ter für die Ver­wal­tung ein­zu­stel­len. Im Wei­te­ren ist der Vor­stand ermäch­tigt, zur Erfül­lung der sat­zungs­ge­mä­ßen Zwe­cke Ver­träge mit Übungs­lei­tern abzu­schlie­ßen. Das arbeits­recht­li­che Direk­ti­ons­recht hat der 1. Vorsitzende.

(5) Im Übri­gen haben die Mit­glie­der und Mit­ar­bei­ter des Ver­eins einen Auf­wen­dungs­er­satz­an­spruch nach § 670 BGB für sol­che Auf­wen­dun­gen, die Ihnen durch die Tätig­keit im Ver­ein ent­stan­den sind. Die Mit­glie­der und Mit­ar­bei­ter haben das Gebot der Spar­sam­keit zu beach­ten. Der Vor­stand kann durch Beschluss im Rah­men der steu­er­recht­li­chen Mög­lich­kei­ten Auf­wands­pau­scha­len festsetzen.

(6) Der Anspruch auf Auf­wen­dungs­er­satz kann nur inner­halb einer Frist von 6 Mona­ten nach sei­ner Ent­ste­hung gel­tend gemacht wer­den. Erstat­tun­gen wer­den nur gewährt, wenn die Auf­wen­dung mit prüf­fä­hi­gen Bele­gen und Auf­stel­lun­gen nach­ge­wie­sen werden.

(7) Wird für Ver­wal­tungs­auf­ga­ben und sport­fach­li­che Betreu­ung ein haupt­amt­li­cher Geschäfts­füh­rer ein­ge­stellt, sind die vom Vor­stand zu erstel­lende Auf­ga­ben­be­schrei­bung und der Arbeits­ver­trag Grund­la­gen für die Arbeit des Arbeit­neh­mers. Der Geschäfts­füh­rer nimmt bera­tend an den Vor­stands­sit­zun­gen teil.

§ 7 Mitgliederversammlung

(1) Die Mit­glie­der­ver­samm­lung besteht aus allen Mit­glie­dern des Ger­res­hei­mer Turnvereins.

(2) Die Mit­glie­der­ver­samm­lung ist unter ande­rem für fol­gende Ver­ein­s­an­ge­le­gen­hei­ten zuständig:

  1. Ent­ge­gen­nahme der Berichte des Vorstands,
  2. Ent­ge­gen­nahme der Haus­halts­pla­nung durch den Vorstand,
  3. Ent­ge­gen­nahme der Rech­nungs­le­gung durch den Vorstand,
  4. Ent­ge­gen­nahme der Kassenprüfberichte,
  5. Ent­las­tung des Vorstands,
  6. Wahl und Abbe­ru­fung der Mit­glie­der des Vor­stands, soweit die Sat­zung nicht etwas Abwei­chen­des regelt,
  7. Wahl der Kassenprüfer,
  8. Wahl des Ältestenrates,
  9. Beschluss­fas­sun­gen über ein­ge­reichte Anträge,
  10. Beschluss­fas­sung über die Höhe der Mit­glieds­bei­träge gemäß § 5 Absatz 2
  11. Ände­rung der Sat­zung und Beschluss­fas­sung über Auf­lö­sung oder Fusion des Vereins.

Beschlüsse zu 11 kön­nen nur mit der Mehr­heit von zwei Drit­teln der abge­ge­be­nen gül­ti­gen Stim­men erfolgen.

(3) Jede ord­nungs­ge­mäß ein­be­ru­fene Mit­glie­der­ver­samm­lung ist unab­hän­gig von der Anzahl der anwe­sen­den Mit­glie­der beschlussfähig.

(4) Die Mit­glie­der­ver­samm­lung tritt jähr­lich ein­mal zu einer ordent­li­chen Sit­zung inner­halb des ers­ten Quar­tals des Kalen­der­jah­res zusammen.

(5) Die ordent­li­che Mit­glie­der­ver­samm­lung wird vom Vor­stand unter Ein­hal­tung einer Frist von min­des­tens vier Wochen per Text­form (E‑Mail oder Brief) unter Angabe der Tages­ord­nung einberufen.

(6) Die Mit­glie­der­ver­samm­lung wird vom 1. Vor­sit­zen­den, bei des­sen Ver­hin­de­rung von einem ande­ren Mit­glied des Vor­stan­des gelei­tet. Ist kein Vor­stands­mit­glied anwe­send, bestimmt die Ver­samm­lung den Lei­ter. Der Ver­samm­lungs­lei­ter bestimmt den Pro­to­koll­füh­rer. Über die Beschlüsse der Mit­glie­der­ver­samm­lung ist eine Nie­der­schrift anzu­fer­ti­gen, die vom Ver­samm­lungs­lei­ter und vom Pro­to­koll­füh­rer zu unter­zeich­nen ist.

(7) Jedes stimm­be­rech­tigte Mit­glied kann bis spä­tes­tens zwei Wochen vor dem Tag der Mit­glie­der­ver­samm­lung beim Vor­stand schrift­lich bean­tra­gen, dass wei­tere Ange­le­gen­hei­ten nach­träg­lich auf die Tages­ord­nung gesetzt wer­den. Alle Anträge sind den Mit­glie­dern nach Ablauf der Antrags­frist über die Home­page des Ger­res­hei­mer TV bekannt zu geben. Der Ver­samm­lungs­lei­ter hat zu Beginn der Mit­glie­der­ver­samm­lung die Tages­ord­nung ent­spre­chend zu ergänzen.

(8) Die Mit­glie­der­ver­samm­lung beschließt dar­über, ob über nach­träg­lich gestellte Anträge gemäß § 7 Abs. 7 der Sat­zung beschlos­sen wer­den darf.

(9) Der Vor­stand kann jeder­zeit eine Mit­glie­der­ver­samm­lung ein­be­ru­fen, wenn das Inter­esse des Ver­eins es erfor­dert oder wenn die Ein­be­ru­fung von 20 % aller Mit­glie­der schrift­lich unter Angabe des Zwecks und der Gründe vom Vor­stand ver­langt wird. Gegen­stand der Beschluss­fas­sung einer der­ar­ti­gen Mit­glie­der­ver­samm­lung sind nur die mit der Ein­be­ru­fung mit­ge­teil­ten Tages­ord­nungs­punkte. Ergän­zun­gen der Tages­ord­nung sowie wei­tere Anträge sind aus­ge­schlos­sen. Ein­be­ru­fungs­form und ‑frist erge­ben sich aus § 7 Abs. 5 der Satzung.

§ 8 Vorstand

(1) Der Vor­stand gem. § 26 BGB besteht aus min­des­tens fünf Mitgliedern:

1. dem 1. Vor­sit­zen­den
2. dem 2. Vor­sit­zen­den
3. dem Turn­wart
4. dem Schatz­meis­ter
5. dem Jugendwart

Zusätz­lich kön­nen zwei wei­tere Mit­glie­der in den Vor­stand gem. § 26 BGB gewählt werden:

6. den Refe­rent für Öffent­lich­keits­ar­beit
7. den Refe­rent für Organisation

Der 1. Vor­sit­zende oder 2. Vor­sit­zende ist gemein­sam mit einem wei­te­ren Vor­stands­mit­glied vertretungsberechtigt.

Bis auf den Jugend­wart wer­den die Vor­stands­mit­glie­der für die Dauer von zwei Geschäfts­jah­ren von der Mit­glie­der­ver­samm­lung gewählt. Der Jugend­wart wird für den glei­chen Zeit­raum vom Ver­eins­ju­gend­tag gewählt.

(2) Auf­gabe des Vor­stan­des ist die Lei­tung und Geschäfts­füh­rung des Ver­eins. Er ist für alle Auf­ga­ben zustän­dig, die nicht durch die Sat­zung oder Ord­nung einem ande­ren Ver­eins­or­gan zuge­wie­sen sind.
Der Vor­stand ist berech­tigt, bei Bedarf, auf­ga­ben­be­zo­gen, für ein­zelne Pro­jekte oder befris­tet beson­dere Ver­tre­ter nach § 30 BGB zu bestel­len und die­sen die damit ver­bun­dene Ver­tre­tung und Geschäfts­füh­rung zu übertragen.

(3) Die Mit­glie­der des Vor­stan­des haben in der Vor­stands­sit­zung je eine Stimme. Bei Stim­men­gleich­heit ent­schei­det die Stimme des 1. Vor­sit­zen­den. Sit­zun­gen wer­den durch den 1. Vor­sit­zen­den ein­be­ru­fen. Der Vor­stand ist beschluss­fä­hig, wenn min­des­tens drei Vor­stands­mit­glie­der anwe­send sind. Der Vor­stand kann Beschlüsse auch im Umlauf­ver­fah­ren per mail fas­sen, wenn min­des­tens vier Vor­stands­mit­glie­der zustim­men. Per mail gefasste Beschlüsse sind aus­zu­dru­cken und zu archivieren.

(4) Beschlüsse des Vor­stan­des sind zu protokollieren.

(5) Der Vor­stand kann zur Erleich­te­rung sei­ner Arbeit Ord­nun­gen erlas­sen, wie z.B. Finanz- oder Ehrungs­ord­nun­gen, die den Mit­glie­dern mit­ge­teilt wer­den müs­sen, aber nicht Bestand­teil der Sat­zung werden.

(6) Der Vor­stand bleibt auch nach Ablauf der Amts­zeit im Amt, bis ein neuer Vor­stand gewählt ist. Abwe­sende kön­nen gewählt wer­den, wenn sie ihre Bereit­schaft zur Wahl des Amtes vor­her schrift­lich erklärt haben. Schei­det ein Mit­glied des Vor­stan­des vor­zei­tig aus, so kann der Vor­stand für die rest­li­che Amts­zeit des Aus­ge­schie­de­nen durch Beschluss einen Nach­fol­ger bestimmen.

§ 9 Ältestenrat

(1) Der Ältes­ten­rat besteht aus zwei Mit­glie­dern und kann auf vier Mit­glie­der erwei­tert wer­den, die aus der Mitte der Mit­glie­der­ver­samm­lung gewählt wer­den. Sie dür­fen kei­nem ande­ren Organ des Ver­eins angehören.

(2) Auf­gabe des Ältes­ten­ra­tes ist

  1. die Schlich­tung ver­eins­be­ding­ter Strei­tig­kei­ten zwi­schen Mit­glie­dern und/oder Orga­nen des Vereins;
  2. die Ein­be­ru­fung einer außer­or­dent­li­chen Mit­glie­der­ver­samm­lung, wenn kein Vor­stands­mit­glied mehr im Amt ist.

§ 10 Vereinsjugend

(1) Die Jugend des Ver­eins ist die Gemein­schaft aller Mit­glie­der bis zur Voll­endung des 18. Lebens­jah­res und ist zustän­dig für alle Jugend­an­ge­le­gen­hei­ten des Vereins.

(2) Die Jugend des Ver­eins führt und ver­wal­tet sich selb­stän­dig und ent­schei­det über die ihr durch den Haus­halt des Ver­eins zuflie­ßen­den Mittel.

(3) Organe der Ver­eins­ju­gend sind:

a) der Jugend­wart und
b) die Jugendversammlung

Der Jugend­wart ist Mit­glied des Vorstandes.

(4) Das Nähere regelt die Jugend­ord­nung, die von der Jugend­ver­samm­lung des Ver­eins beschlos­sen wird. Die Jugend­ord­nung darf den Vor­ga­ben die­ser Sat­zung nicht wider­spre­chen. Im Zwei­fels­fall gel­ten die Rege­lun­gen die­ser Satzung.

§ 11 Kassenprüfer

(1) Die Mit­glie­der­ver­samm­lung wählt zwei Kas­sen­prü­fer und einen Ersatz­kas­sen­prü­fer, die nicht dem Vor­stand ange­hö­ren dürfen.

(2) Die Amts­zeit der Kas­sen­prü­fer und des Ersatz­kas­sen­prü­fers ent­spricht der des Vor­stands. Die Wie­der­wahl für eine wei­tere Amts­zeit ist zuläs­sig. Die Mit­glie­der­ver­samm­lung kann statt­des­sen oder zusätz­lich qua­li­fi­zierte Dritte mit der Prü­fung der Ord­nungs­mä­ßig­keit der Geschäfts­füh­rung durch den Vor­stand beauftragen.

(3) Die Kas­sen­prü­fer prü­fen ein­mal jähr­lich die gesamte Ver­eins­kasse mit allen Kon­ten, Buchungs­un­ter­la­gen und Bele­gen und erstat­ten der Mit­glie­der­ver­samm­lung dar­über einen Bericht. Die Kas­sen­prü­fer sind zur umfas­sen­den Prü­fung aller Kas­sen und aller Unter­la­gen in sach­li­cher und rech­ne­ri­scher Hin­sicht berech­tigt. Die Kas­sen­prü­fer bean­tra­gen in der Mit­glie­der­ver­samm­lung die Ent­las­tung des Vorstands.

§ 12 Wahlen

(1) Stimm­be­rech­tigt ist ein Mit­glied des Ver­eins, das am Tage der Ver­samm­lung das 16. Lebens­jahr voll­endet hat. Wähl­bar ist ein Mit­glied des Ver­eins, das am Tage der Ver­samm­lung das 18. Lebens­jahr voll­endet hat.

(2) Gewählt wird durch Hand­zei­chen. Schrift­lich wird gewählt, wenn dies von min­des­tens 1/3 der anwe­sen­den stimm­be­rech­tig­ten Mit­glie­der bean­tragt wird. Für die Wah­len und Abstim­mun­gen ist ein­fa­che Mehr­heit der abge­ge­be­nen gül­ti­gen Stim­men erfor­der­lich, wenn in die­ser Sat­zung nichts ande­res gere­gelt ist.

 

Beschlos­sen in der Mit­glie­der­ver­samm­lung am 30. Januar 1971
Geän­dert in der Mit­glie­der­ver­samm­lung am 21. Februar 1975
Geän­dert in der Mit­glie­der­ver­samm­lung am 13. Februar 1976
Geän­dert in der Mit­glie­der­ver­samm­lung am 25. Februar 1977
Geän­dert in der Mit­glie­der­ver­samm­lung am 19. Januar 1979
Geän­dert in der Mit­glie­der­ver­samm­lung am 27. Februar 2004
Geän­dert in der Mit­glie­der­ver­samm­lung am 26. Februar 2010
Geän­dert in der Mit­glie­der­ver­samm­lung am 22. Februar 2013
Geän­dert in der Mit­glie­der­ver­samm­lung am 27. Februar 2016

f.d.R. Düs­sel­dorf,

1. Vor­sit­zen­der Rolf Rib­bert
2. Vor­sit­zen­der Tho­mas Massing